Aktuelles / Veranstaltungen des Hauses der Weltreligionen im Jubiläumsjahr 2012

 

 

Das Haus der Weltreligionen feiert in diesem Jahr seinen zehnten Geburtstag. Ihm sind besonders gewidmet das Fest der Religionen am 08. Juli und der Festakt am 19. Juli 2012. Ins Programm aufgenommen wurden zwei Rintelner Abendgespräche (25. Januar und 02. Mai 2012), weil sie thematisch gut zum Anliegen des Hauses der Weltreligionen passen. Die Rintelner Abendgespräche werden von der Ökumene der Rintelner Kirchengemeinden verantwortet.

 

Mittwoch, 25. Januar 2012 - 19.00 Uhr: Johanniskirchzentrum/Rinteln Wilhelm-Raabe-Weg 24 (Rintelner Abendgespräch)

Muslimisches Leben und deutscher Alltag zwischen Integration und Abgrenzung – Erfahrungen in einer christlich geprägten Kultur

Wie lebt es sich als Moslem in einem christlich geprägten/gelebten Umfeld? Wo gibt es Spannungen, wo ist Integration unkompliziert? Vertreter der muslimischen Gemeinde Rinteln in Vortrag und Gespräch mit Pastor Dr. Dirk Gniesmer

 

Ostermontag, 09. April 2012 - 17.00 Uhr: Haus der Weltreligionen Ökumenischer Gottesdienst

Pastor Heiko Buitkamp (Ev.-ref.), Rinteln
Pastor i.R. Wilhelm Knackstedt (ev.-luth.), Rodenberg
NN (röm-kath.)

Die christlichen Konfessionen in Rinteln (ev.-luth/ev.-ref./röm.-kath) laden zu diesem ökumenischen Ostergottesdienst ein.

Ein Kleinbus pendelt kostenlos ab 16.30 vom Parkplatz 'steinzeichen steinbergen' zum Haus der Weltreligionen.

 

Mittwoch, 02. Mai 2012 - 19.00 Uhr: Gemeindehaus St. Sturmius/Rinteln Kapellenwall 15 (Rintelner Abendgespräch)

Jüdisches Leben und deutscher Alltag zwischen Integration und Abgrenzung – Erfahrungen in einer christlich geprägten Kultur

Wie lebt es sich als Jude in einem christlich geprägten/gelebten Umfeld (auch auf dem Hintergrund der Erfahrungen des Holocaustes)? Wo gibt es Spannungen, wo ist Integration unkompliziert? Landesrabbiner Jonah Sievers - Marina Jalowaja, Ludmila Nekrasova (Jüdische Gemeinde Bad Nenndorf) - Moderation: Wolfgang Ernst Giese

 

Samstag, 23. Juni - 17.00 Uhr: Haus der Weltreligionen

„Einen Freund braucht man auf jeden Fall“

Gesangsensemble profon; Leitung: Roswitha Rosigkeit

Fremdheit und Freundschaft sind Grundgefühle des Miteinanders und bestimmen das Ergehen des Einzelnen in Familie, Verein, Religion und Politik.
Wie werden aus Fremden Freunde? Und wie lange dauert eine Freundschaft? Wohin mit der Angst vor den Fremden? Wie entsteht Menschenfreundlichkeit?
Aus dem a capella – Gesang der vier Frauen und ihrer Bewegung im Raum tönen verschiedene Antworten. Die Liedvorträge haben christlich inspirierte Texte.
Sie sind eigens für das Ensemble komponiert oder bearbeitet. Ihre Kraft entfaltet sich durch die Form der Wiederholung.
Mit dem vorgetragenen Repertoire werden die Zuhörenden eingestimmt zum Mitsummen und Mitsingen.

“Wir wünschen, dass nach uns ein zartfühlender oder schmerzerfüllter Mensch sich an eines unserer Lieder erinnert, ohne zu wissen, wer es komponiert hat und unsicher ist, ob es nicht sein eigenes ist.”
(Worte nach Marie Noel)

 

Sonntag, 08. Juli - ab 15.00 Uhr: Fest der Religionen mit musikalischen, tänzerischen, gottesdienstlichen und anderen Veranstaltungen:

Buddhistische Zeremonie, Infostände der Religionen, buddhistischer Bazar, japanisches Bogenschießen, Gospelchor Rinteln, hinduistische Tänze, Enthüllung einer Jubiläumsskulptur und weitere Attraktionen (Einzelheiten in der Tagespresse)

Donnerstag, 19. Juli - 19.00 Uhr St. Nikolai-Rinteln:

Festakt zum 10-jährigen Jubiläum des Hauses der Weltreligionen

Vortrag von Prof. Dr. Karl-Josef Kuschel/Tübingen

"Pioniere des interreligiösen Dialogs:

Martin Buber - Hugo Enomya- Lassalle - Louis Masignon"

Gesprächsmoderation: Dr. Peter Neumann

Grußwort: Bürgermeister Karl-Heinz Buchholz

Musikalische Umrahmung: Gospelchor Rinteln, Leitung: Sven Rundfeldt

 

Mittwoch, 12. September: Buddhistisches Zentrum Minden

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer besuchen das Buddhistische Zentrum in Minden. Sie lernen die Einrichtung kennen. In einem Gespräch mit dem Mitarbeiter Maitricarva erfahren sie etwas über Grundsätze und Inhalte der Arbeit. - Anreise von Rinteln mit PKW gegen Erstattung der Fahrtkosten. Weitere Informationen und Anmeldung bei Dr. Peter Neumann, Tel. 05751-92 35 80

 

Rückblick / Veranstaltungen 2011

 

 

Macht Glauben Spaß?
Freude in den Weltreligionen

Freude ist ein richtiges Lebenselixier. Sie gehört zu den tragenden Grundlagen unseres Daseins wie Essen und Trinken, Familie und Freunde, Feste feiern und Musik. In diesem Jahr geht es um den Stellenwert von Freude und Fröhlichkeit in den Weltreligionen. Vielleicht verwundert Sie das. Ordnen wir Religionen nicht eher Ernsthaftigkeit und Strenge zu? Und scheint nicht auch bisweilen die gelebte Frömmigkeit das zu bestätigen?
Lassen wir uns überraschen!

 

Sonntag, 17. April 2011 - 17.00 Uhr

„Ihr sollt essen und fröhlich sein vor dem Herrn, eurem Gott“ – Freude im Judentum
Irit Shillor, Rabbinerin, London/Hameln

Die Überschrift entstammt dem 5. Buch Mose. (12,7). Viele Aussagen des Tenak, der Heiligen Schrift des Judentums und des ersten Testaments der christlichen Bibel, reden von der Freude. Sie entsteht durch die Gewissheit, dass Gott alle Zeit gegenwärtig ist in der Geschichte seines Volkes und im Geschick jedes Einzelnen. Simchat Tora (Freude an der Weisung Gottes) heißt das Fest, an dem jährlich diese Gewissheit gefeiert wird.

 

Ostermontag, 25. April 2011 - 17.00 Uhr

Ökumenischer Gottesdienst
Pastor H. Buitkamp (Ev.-ref.), Rinteln
Superintendent i. R. Dr. P. Neumann (ev.-luth.), Rinteln
Pastoralreferent H-G. Spangenberger (röm.-kath.) , Hameln

Auch in diesem Jahr laden die christlichen Konfessionen (ev.-luth./ev.-ref./röm.-kath.) wieder zu einem ökumenischen Ostergottesdienst ein. - Eine Kreuzwegprozession findet diesmal nicht statt. - Ein Klein-Bus pendelt kostenlos ab 16.30 vom Parkplatz ,steinzeichen steinbergen‘ zum Haus der Weltreligionen.

 

Samstag, 14. Mai 2011 – 17.00 Uhr

„Die Welt ist mir ein Lachen!“ – Von der Freude eines Christenmenschen
Dr. Peter Neumann, Rinteln

Nicht nur in Oster- und Weihnachtsliedern geht es ausgesprochen fröhlich zu. Das ganze christliche Gesangbuch ist voll Begriffen wie Freude, Lachen, Fröhlichsein. Die Liederdichter entnehmen diese positive Grundstimmung einer Fülle von Aussagen der Bibel. Sie enthält eine richtige „Theologie der Freude“. Christen haben demnach allen Grund, sich zu freuen. Aber leben sie auch diese Freude im Gottesdienst und im Alltag unserer komplizierten Welt? Der Referent hat mit Blick auf die Praxis auch einiges Unerfreuliche zu berichten.

 

Samstag, 28. Mai 2011 – 17.00 Uhr

Vom irdischen Spaß zur spirituellen Glückseligkeit – Freude im Hinduismus
Dr. Kabita Rump, Hannover

Die Welt entsteht aus dem Höchsten (Brahman), das die Glückseligkeit selbst ist (Taittiriya-upanishad III,vi,1). Daher ist jedes Glücksgefühl ein Funke des Höchsten. Die Powerpointpräsentation stellt vor, wie der Wahrheitssuchende vom irdischen Spaß zur spirituellen Glückseligkeit schreitet.

Dr. Kabita Rump: Ehemals Lehrbeauftragte im Seminar für Religionswissenschaft, Univ. Hannover. Letzte Publikation: Upanishaden, Bd. 3: Chandogya-upanishad, Übersetzung mit Erläuterungen. ISBN 978-3-8258-0569-2; in Bearbeitung: Upanishaden, Bd. 4: Brihad-aranyaka-upanishad, Übersetzung mit Erläuterungen

 

Samstag, 18. Juni 2011 – 17.00 Uhr

Das freudige Raunen der Geschöpfe – Lieder als Ausdruck der Glaubensfreude
Gesangsensemble Profon, Leitung: Roswita Rosigkeit

Vier Frauen aus dem Kreis Minden-Lübbecke haben sich vor drei Jahren zum Gesangsensemble „profon“ zusammengefunden. Ihre Liedvorträge haben christlich inspirierte Texte. Sie sind eigens für das Ensemble komponiert oder bearbeitet. Ihre Kraft entfaltet sich durch die Form der Wiederholung. Der a capella - Gesang und die Bewegung der Sängerinnen im Raum schaffen überraschende Hör - Erlebnisse. Im Klang der Stimmen tönt das freudige Raunen der Geschöpfe. Die Zuhörenden werden eingestimmt zum Mitsummen und Mitsingen. Angesprochen sind u. a. Menschen, die in Zeiten persönlicher Veränderungen nach Kraft und Ausrichtung suchen. Die Lieder geben der Glaubensfreude eine Stimme, eine Melodie, ein Gebet, ein Gesicht. „Wir wünschen, dass nach uns ein zartfühlender oder schmerzerfüllter Mensch sich an eines unserer Lieder erinnert, ohne zu wissen, wer es komponiert hat und unsicher ist, ob es nicht sein eigenes ist.“ (Worte nach Marie Noel)

 

Samstag, 25. Juni 2011 – 17.00 Uhr

„Es gibt kein größeres Glück als den inneren Frieden“ - „Großzügigkeit bringt Freude; Aufrichtigkeit bringt Frieden“ - Freude im Buddhismus
Referentin: Dharmacarini Prasadavati, Buddhistisches Zentrum Minden

Diese Aussagen aus dem Dhammapada, eine der ältesten buddhistischen Schriftsammlungen, deuten auf die zentrale Rolle von Freude und Glück in der buddhistischen Lehre und Praxis. Im Vortrag werden wichtige Praktiken und ihre Beziehung zur Freude und Frieden vorgestellt. In den „vier edlen Wahrheiten“ hat der Buddha die Ursachen für die Probleme im Leben der Menschen dargestellt. Aus dieser Analyse heraus hat er einen Weg gefunden, wie jeder einzelne Mensch diese Probleme meistern kann. Dies ist der achtfältige Pfad. Ihn zu gehen führt zu innerem Frieden und zur wahren Freude.

 

Samstag, 20. August 2011 – 17.00 Uhr

Bahá‘í-Religion - Das Leben ist zum Glücklichsein erschaffen
Referentin: Hala Bahrinipour

Nicht nur bei den regelmäßigen 19-Tage-Festen und den Feiertagen sind Freude und Fröhlichkeit ein fester Bestandteil des Bahá‘í-Gemeindelebens. In den Bahá‘í-Schriften werden Freude und Glück, sowohl die eigene als auch die der Anderen, häufig thematisiert. So heißt es: „Geistiges Glück ist die wahre Grundlage des Menschenlebens, denn das Leben ist zum Glücklichsein erschaffen, nicht zum Trauern, zur Freude, nicht zum Gram.“ Wer mit echter Freude dienen kann, ist ein glücklicher Mensch. Die Bahá‘í sind dafür bekannt, dass sie selbst in den schrecklichsten Gefängnissen unterm Schah und unter dem jetzigen iranischen Regime ihren Humor nicht verloren haben.

 

Samstag, 27. August 2011 – 17.00 Uhr ISLAM - FREUDE IM RAMADAN

Der Ramadan – ein Anlass zur Freude? Für gläubige Moslems durchaus, denn das Fasten in diesem Monat verbindet eine Vertiefung der individuellen Spiritualität mit der Stärkung des Gemeinschaftsgefühls. Der Einzelne, der tagsüber fastet, gibt sich ganz Gott hin und kann eine Intensivierung seines Glaubens erfahren. Die Gemeinschaft kommt zum Fastenbrechen zusammen und lässt die Bedürftigen am gemeinsamen Mahl teilhaben. Beides ist eine Quelle der Freude.

Zumindest am Fastenbrechen können auch nichtmuslimische MitbürgerInnen teilhaben. Die Islam-Veranstaltung findet deshalb in den Räumen des Türkisch-Islamischen Kulturvereins Rinteln, Im Emmerten 1 (Ecke Konrad-Adenauer-Str.) statt. Nach einer Einführung „Freude im Islam – Freude im Ramadan“ soll gemeinsam zum Ende des Fastentages gegessen werden.

Wer am Essen teilnehmen möchte, melde sich bitte bis zum 24. Juli bei der Gemeinde an (Tel. 0 57 51 - 61 90).
Für die vorherige Themeneinführung in der Moschee ist keine Anmeldung erforderlich.

 

Mittwoch, 7. September 2011 – 17.00 Uhr

Besuch der Beitenu-Synagoge in Hameln
Anmeldung und Einzelheiten bei Dr. Peter Neumann, Tel. 0 57 51 - 92 35 80.

Hameln hat wieder ein jüdisches Gotteshaus. Es steht an der gleichen Stelle, an der Nazis die alte Synagoge zerstört hatten, und wurde am 20. Februar dieses Jahres von der Liberalen Jüdischen Gemeinde Hameln eingeweiht. Geplant ist eine Busfahrt von Rinteln zur Synagoge mit Besichtigung, Erklärung der Architektur und wichtiger Elemente des jüdischen Gottesdienstes durch die Vorsitzende der Gemeinde, Frau Rachel Dohme.

 

 

Eintritt frei zu allen Veranstaltungen. Über Spenden freuen wir uns!

Kostenloser Kleinbus-Zubringerdienst vom und zum Parkplatz.
(Jeweils eine halbe Stunde vor Veranstaltungsbeginn.)

 

 

Anreise:
BAB-A2 Abfahrt Bad Eilsen - Rinteln - Obernkirchen / an der Buchholzer Kreuzung (L 443 / L 442)

Veranstalter:
Verein zur Förderung des Hauses der Weltreligionen e.V. mit Sitz in Rinteln.
Im Stillen Winkel 6, 31737 Rinteln
Fon: 0 57 51 - 92 35 80
Fax: 0 57 51 - 9 21 59 08

Vorsitzender:
Dr. Peter Neumann
Im Stillen Winkel 6, 31737 Rinteln
Fon: 0 57 51 - 92 35 80
Fax: 0 57 51 - 9 21 59 08

Konto:
Förderverein Haus der Weltreligionen e.V.
Kontonummer: 510 911 399
BLZ 255 514 80 (Sparkasse Schaumburg)
Spendenbescheinigungen werden zum Jahresende ausgestellt.

Beitrittserklärung (pdf-Datei)

 

 

Rückblick / Veranstaltungen 2010

 

 

An den Taten sollt ihr sie erkennen. Anspruch und Wirklichkeit religiösen Handelns in den Weltreligionen

 

Ostermontag, 5. April 2010
16.00 Uhr Kreuzwegprozession
17.30 Uhr Ökumenischer Gottesdienst
Gottesdienst
Pastor Buitkamp, Rinteln
Pastor i.R. Knackstedt, Rodenberg
Superintendent i.R. Dr. Neumann, Rinteln
Pastoralreferent H-G. Spangenberger, Hameln

Die christlichen Konfessionen (ev.-luth./ev.-ref./röm.-kath.) laden zu einem ökumenischen Ostergottesdienst ein. Ihm voraus geht eine Kreuzwegsprozession. Sie beginnt um 16.00 Uhr auf dem Parkplatz „steinzeichen steinbergen“ und mündet in den Gottesdienst ein. Für alle, die nur am Gottesdienst teilnehmen möchten, pendelt ab 17.00 Uhr ein VW-Bus vom Parkplatz zum Haus der Weltreligionen

 

Samstag, 24. April 2010 - 17.00 Uhr Anspruch und Wirklichkeit religiösen Handelns in der weltweiten Krise – Antworten aus islamischer Sicht
Bernhard Priesmeier, Rinteln

Die globale Krise trifft die Menschen islamischen Glaubens im besonderen Maße. Zahlreiche Länder mit mehrheitlich muslimischer Bevölkerung gehören zu den ärmsten Staaten dieses Planeten. In vielen Gebieten der Erde sind Moslems als Flüchtlinge überwiegend Angehörige der Unterschicht. Zum Gesamtbild gehört aber auch der Reichtum der Etablierten in Brunei und den Ölförderstaaten am Arabischen Golf. Wie reagieren Arme und Reiche auf Wirtschaftskrise und soziale Spaltung? Die Revolte der Islamisten ist hier ebenso zu nennen wie die Wohltätigkeitsprogramme der „Ölscheichs“. Vor allem aber ist zu fragen, ob und welche Antworten die islamischen Verbände in Deutschland auf Armut und Arbeitslosigkeit haben.

 

Samstag, 8. Mai 2010 – 17.00 Uhr Was du nicht willst, das man dir tu‘
Carsten Krabbes, Pastor, Hannover

…das füg’ auch keinem andern zu! So lautet seit dem 17. Jahrhundert die volkstümliche Form eines uralten und in der Welt der Religionen weit verbreiteten Grundsatzes menschlichen Zusammenlebens. Diese so genannte „Goldenen Regel“ besagt positiv: „Geh’ mit anderen so um, wie du selbst von ihnen behandelt werden möchtest.“ Was heißt das konkret für meinen Umgang mit anderen Menschen – privat wie öffentlich, hauptberuflich wie im Ehrenamt? Und was bedeutet das für unser kirchliches Handeln in einer von Krisen und Katastrophen betroffenen Welt? Christsein – Störung und Ressource im Irdischen…

 

Samstag, 29. Mai 2010 – 17.00 Uhr Etwas Gutes tun
Dr. Kabita Rump, Hannover

Durch Taten (karma) gestalten wir unser Leben und beeinflussen das Leben unserer Mitmenschen. Die Powerpointpräsentation beschäftigt sich mit der Frage, wie weit der Hinduismus seine Anhänger motiviert und erzieht, verantwortungsvoll zu handeln und etwas Gutes zu tun.

 

Donnerstag, 17. Juni 2010 – 19.00 Uhr Handeln nach Gottes Vorstellung?
Irit Shillor, Rabbinerin, London, Hameln

Juden und Christen haben den ersten Teil der Bibel gemeinsam als Heilige Schrift. Ganz am Anfang steht im Schöpfungsbericht: Gott hat den Menschen nach seinem Bilde, seiner Vorstellung, geschaffen. Entspricht der Mensch in seinem täglichen Leben dieser Vorstellung? Jüdische Menschen befolgen die Mizwot (Gebote) Gottes nicht nur innerhalb der Synagoge, sondern auch im Alltag ihres Lebens. Die Gebote helfen ihnen dabei, Gottes Vorstellung gerecht zu werden, das heißt: ein Leben zu führen, das der Gemeinschaft unter den Menschen förderlich ist.

 

Samstag, 24. Juli 2010 – 17.00 Uhr Singe, Seele
Gesangsensemble profon
Leitung: Roswitha Rosigkeit, Petershagen

Fünf Frauen aus dem Kreis Minden-Lübbecke haben sich 2008 zum Gesangsensemble „profon“ zusammengefunden. Ihre Liedvorträge haben christlich inspirierte Inhalte. Sie bilden sich in rituellen musikalischen Formen aus. Der Klang der menschlichen Stimmen und die zugeordneten Bewegungen der Sängerinnen erwecken die Musik des Raumes - äußerlich und innerlich. Angesprochen sind Menschen, die in Zeiten starker persönlicher Veränderungen nach Kraft und Ausrichtung suchen. Mit dem hörbaren Repertoire soll das Singen in der Seele der Zuhörenden erweckt, bzw. wieder erweckt werden. Mitsummen wird angeleitet. Die Lieder geben der Stummheit und der Lebenskraft eine Stimme, eine Melodie, ein Gebet, ein Gesicht.

 

Samstag, 7. August 2010 – 17.00 Uhr Wenn wir uns nicht ändern, werden wir geändert
Manfred Folkers, Diplompädagoge, Autor, Taiji-, Qigong- und Dharmalehrer

Die Lehre des Buddha (Dharma) ist eine Anwendung des gesunden Menschenverstandes auf das ganze Leben und das Leben als Ganzes. Ihre Meditationspraxis (Samatha = anhalten; Vipassana = genau hinschauen) geht von den Daseinsmerkmalen Wandel, Verbundenheit und Offenheit aus. Sie sind das Fundament eines achtsamen und ethisch integeren Handelns, das von Liebe, Mitgefühl, Freude und Gleichmut geprägt ist. Hinsichtlich unserer gegenwärtigen Lebensweise kritisiert das Dharma vor allem die Antriebskräfte (Mehrungsstreben, Konkurrenz, Verdrängung der Folgewirkungen), denn wenn wir sie nicht bald ändern, werden wir geändert.

 

Samstag, 14. August 2010, 14 - 18 Uhr Tanz am Brunnen
Leitung: Sigrid Schrader, Tänzerin
Susanne Behnke, Pastorin

Am Brunnen feiern wir das Leben. Wir sehen das Wasser sprudeln und spüren die Kraft Gottes, frisch, stark und unverbraucht. Am Brunnen erinnern wir unseren Ursprung, Gott, Quelle des Lebens. Am Brunnen spüren wir Tiefe, die Tiefe des Reichtums und der Erkenntnis Gottes. Am Brunnen erfrischen wir uns für einen neuen Anfang.
Mit Tänzen zur Quelle und zu den verschiedenen Wasserläufen schöpfen wir am Brunnen Lebenskraft. Herzliche Einladung zum Mittanzen!

Bitte „bewegungsfreudige“ Kleidung und eine Kleinigkeit zu essen für die Pause mitbringen!

Die Teilnahme ist kostenfrei, um eine Spende wird freundlich gebeten. Bitte anmelden: 05152-2273.

 

Samstag, 21. August 2010 – 17.00 Uhr „Lasst Taten und nicht Worte euren Schmuck sein“
Foad Kazemzadeh, Garbsen, Dipl.-Soziologe

Wer glaubt, sucht nicht nur das persönliche Heil, sondern will auch das Leben gestalten; er will sich selbst entwickeln, aber aus Liebe auch anderen eine Hilfe sein: Der Einzelne in der Beziehung zum Nächsten, aber heute mehr denn je auch gemeinsam mit anderen zur Besserung der Welt beitragen. Handeln in der Gruppe bedeutet aus Baha‘i-Sicht nicht nur, die Aufgabe auf mehr Schultern zu verteilen, sondern auch der angestrebten Tat eine ganz andere Qualität zu verleihen - eine Qualität, die Gottes Segen anzieht. So kann man es auch vor diesem Hintergrund sehen, dass sich die Baha‘i auf der ganzen Welt zurzeit neben anderen Dingen darauf konzentrieren, Kinderklassen durchzuführen, mit Juniorjugendlichen zu arbeiten, in privaten Zirkeln Andachten abzuhalten und Studienkreise zu geistigen Themen anzubieten - und zwar für alle interessierte Menschen.

 

 

Rückblick / Veranstaltungen 2009

 

 

Was ist Wahrheit? – Suchbewegungen in und zwischen den Religionen

Um eine bessere Vergleichbarkeit für die Zuhörer der Veranstaltungen herzustellen,
wurden die Referenten gebeten, die Beantwortung folgender Fragen mit vorzusehen:
a) Was versteht Ihre Religion unter Wahrheit?
b) Woran erkennt man aus der Perspektive Ihrer Religion was wahr und was falsch ist?
c) Wie steht Ihre Religion zu den Wahrheitsansprüchen anderer?

 

Ostermontag, 13. April 2009
15.30 Uhr Kreuzwegstation
17.00 Uhr Ökumenischer Gottesdienst
Pastor Buitkamp, Rinteln
Pastor i.R. Knackstedt, Rodenberg
N. N. katholisch
Superintendent i.R. Dr. Neumann, Rinteln

Die christlichen Konfessionen (ev.-luth., ev. -ref., kath.) laden zu einem ökumenischen Ostergottesdienst ein. Ihm voraus geht eine Kreuzwegprozession. Sie beginnt um 15.30 Uhr auf dem Parkplatz ‚steinzeichen steinbergen’ und mündet in den Gottesdienst ein. Für alle, die nur am Gottesdienst teilnehmen möchten, pendelt ab 16.30 Uhr ein VW-Bus vom Parkplatz zum Haus der Weltreligionen.

 

Samstag, 2. Mai 2009 - 17.00 Uhr

Die Suche nach der Wahrheit
im Hinduismus

Dr. Kabita Rump, Hannover

Die Powerpoint-Präsentation mit Bildern behandelt die folgenden Punkte:
1. Was ist die Wahrheit?
2. Woran erkennt man sie bzw. woran zeigt sich, was wahr und was falsch ist?
3. Was führt zur Erfahrung der Wahrheit?
4. Wie steht der Hinduismus zu den Wahrheitsansprüchen anderer Religionen?

 

Mittwoch, 27. Mai 2009 – 19.00 Uhr

Nicht des Fuchses Gesicht,
sondern des Löwen Schwanz

Irit Shillor, Rabbinerin

Wir werden das Wahrheitskonzept des Judentums im Laufe der Jahrhunderte mit den Augen der Rabbiner betrachten. Die Gesetze der Thora bestimmen das Leben jüdischer Menschen. Ethisch-moralisches Verhalten, welches wichtiger ist als der Glaube, spiegelt die Wahrheiten des Judentums wieder.

 

Samstag, 13. Juni 2009 – 17.00 Uhr

Shalom – Frieden
Benefizkonzert zugunsten der
neuen Hamelner Synagoge

In der sog. Reichspogromnacht, am 9. November 1938, wurde die Synagoge in Hameln zerstört. Die jetzige Liberale Jüdische Gemeinde errichtet an der gleichen Stelle ein neues Gotteshaus. Das Benefizkonzert soll einen Beitrag zur Finanzierung leisten.

Es wirken mit: Die Instrumental- und Gesangsgruppe Shalom unter Chormeister Petr Chrastina, das Duo Benkschaft (Gesang), Yan Tsipris (Gitarre) und andere.

Der Eintritt ist frei. Um eine Spende wird gebeten.

 

Samstag, 20. Juni 2009, 17.00 Uhr

„Die Wahrheit ist nur eine…“

Dr. Thomas Floeth, Berlin

Die Wahrheit ist nur eine! - Diese Grundaussage in der Bahá'í-Religion prägt ganz entscheidend die Weltsicht der Bahá'í. Mit Blick auf die Wissenschaften bedeutet sie, dass sich Wissenschaft und Religion in ihrer Suche nach Wahrheit ergänzen (sollen), und dass sie sich letztlich nicht widersprechen werden. Mit Blick auf die verschiedenen Religionen dieser Welt heißt dies: Sie alle nehmen auf diese ‚Eine Wahrheit’ Bezug und können so einander im Geiste gemeinschaftlicher Wahrheitssuche begegnen.

 

Samstag, 8. August 2009 – 17.00 Uhr

Niemand kommt zum Vater
außer durch mich

Arend de Vries,
Geistlicher Vizepräsident im Landeskirchenamt der Hannoverschen Landeskirche

"Niemand kommt zum Vater außer durch mich!" sagt Jesus im Johannes-Evangelium. Die christliche Dogmatik hat daraus den sogenannten Exklusivitätsanspruch abgeleitet: In keiner anderen Religion hat sich Gott den Menschen so klar und unüberholbar deutlich offenbart wie im Christentum. An Jesus Christus kommt niemand vorbei. Ist unter dem Vorzeichen eines solchen Einmaligkeitsanspruches überhaupt ein Dialog mit Anhängern anderen Religionen möglich? Der Referent wird sich dieser und anderen Fragen im Vortrag und im anschließenden Gespräch mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Veranstaltung stellen.

 

Samstag, 22. August 2009 – 14 Uhr
bis 18.00 Uhr (!)

Tanz am Brunnen

Sigrid Schrader, Tänzerin,
Susanne Behnke, Pastorin

In unserer biblischen Tradition ist der Brunnen ein heiliger Ort. Im Haus der Weltreligionen bildet ein Brunnen die Mitte, um die wir tanzen dürfen. Von der "Schwester Wasser" spricht Franz von Assisi, die "nützlich" ist und "kostbar". Wasser ist das Zeichen der Taufe, durch die wir mit großer Ehrfurcht Leben aus der unendlichen Lebensfülle unseres Gottes empfangen. Mit Tänzen zur Quelle und zu den verschiedenen Wasserläufen schöpfen wir am Brunnen Lebenskraft, die alles Wachsen und Blühen auf unserer Erde ermöglicht - und sie himmelwärts übersteigt.

Bitte „bewegungsfreudige“ Kleidung und eine Kleinigkeit zu essen für die Pause mitbringen!
Da der Raum nicht „unerschöpflich“ ist, bitte anmelden bis zum 20.08.09 unter 05152/2273. Danke!
Die Teilnahme ist kostenfrei, um eine Spende wird freundlich gebeten.

 

Samstag, 29. August 2009 – 17.00 Uhr

„… eine Richtung, ein Weg?“

Hamideh Mohagheghi,
Vorsitzende der Muslimischen Akademie Deutschlands in Berlin

Im Koran heißt es, Gott habe Juden, Christen und Moslems jeweils "eine Richtung und einen Weg gegeben. Und wenn Gott gewollt hätte, hätte ER euch zu einer einzigen Gemeinschaft gemacht. Doch will ER euch auf die Probe stellen in dem, was Er euch gegeben hat." Die Gläubigen der unterschiedlichen Glaubensrichtungen sollen in guten Werken wetteifern. Denn Aufklärung über das, worüber sie uneins waren, nämlich die Wahrheit, werden sie erst erhalten, wenn sie allesamt zu Gott zurückkehren. Was bedeuten diese Worte? Sind sie jedem Moslem wirklich vertraut? Wie werden sie heute im Islam interpretiert? Was gilt im Islam als Wahrheit und kann die Wahrheit erkannt werden?

 

Samstag, 19. September 2009 – 17.00 Uhr

Der Dhamma sei euer Lehrer

Agganyani (Christa Bentenrieder),
seit 1999 Nonne in der Theravada-Tradition und spirituelle Lehrerin

Eine der wichtigsten Bedeutungen von Dhamma ist Wahrheit. Buddha sagte: „Wer die Wahrheit sieht, der sieht mich, wer mich sieht, sieht die Wahrheit.“
Was ist nun diese Wahrheit, die der Buddha erkannt und gelehrt hat? Kurz gefasst sind es die Vier Edlen Wahrheiten. In ihnen wird unser Leben als „leidvoll“ analysiert, aber auch der Weg zur Auflösung des Leidens aufgezeigt. „Komm und sieh!“ - Der Buddha fordert jeden Suchenden auf, diese Wahrheit selbst zu überprüfen, die zeitlos, kulturunabhängig und mit einiger Übung selbst erkennbar ist.
Im Vortrag werden die „Vier Edlen Wahrheiten“ erläutert, sowie deren Auswirkung auf das praktische Leben.

 

 

Rückblick / Veranstaltungen 2008

 

 

Heilige Stätten – warum und wie sie wurden, was sie sind

 

Ostermontag, 24. März 2008
15.30 Uhr Kreuzwegstation
17.00 Uhr Ökumenischer Gottesdienst

Pastor Buitkamp, Rinteln
Pastor i.R. Knackstedt, Rodenberg
Pfarrer Nettusch, Rinteln
Superintendent i.R. Dr. Neumann, Rinteln

Die christlichen Konfessionen (ev.-luth., ev. -ref., kath.) laden zu einem ökumenischen Ostergottesdienst ein. Ihm voraus geht eine Kreuzwegprozession. Sie beginnt um 15.30 Uhr auf dem Parkplatz ‚steinzeichen steinbergen’ und mündet in den Gottesdienst ein. Für alle, die nur am Gottesdienst teilnehmen möchten, pendelt ab 16.30 Uhr ein VW-Bus vom Parkplatz zum Haus der Weltreligionen.

 

Samstag, 12. April 2008 - 17.00 Uhr
„Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen“
Heilige Stätten der Religionen

Superintendent i.R. Dr. Peter Neumann, Rinteln

Zu jeder Religion gehören zentrale heilige Stätten. Menschen pilgern zu ihnen, weil sie dort die besondere Nähe ihrer Gottheiten und/oder die Möglichkeit zu eigener religiöser Einkehr und Besinnung suchen. Wie entstehen solche Orte? Welche Besonderheiten qualifizieren sie zum „heiligen“ Ort, der sich gegenüber der „profanen“ Umwelt heraushebt?

 

Samstag, 3. Mai 2008 - 17.00 Uhr
„Wie könnte ich dich vergessen!“
Jerusalem I: Heilige Stadt der Juden

 

Adrian Michael Schell, Rabbinerstudent in Berlin und Mitarbeiter der Liberalen Jüdischen Gemeine/Hameln

Wofür steht Jerusalem im jüdischen Gebet, welche Hoffnungen, welche Träume verbinden sich mit der Stadt. Der Referent schildert die traditionelle Sicht, behandelt aber auch die Entwicklung in der Gottesdienstliturgie reformierter Strömungen der jüngeren Geschichte.

 

Samstag, 10. Mai 2008 – 17.00 Uhr
„Jesus zog hinauf nach Jerusalem“
Jerusalem II: „Heilige Stadt der Christen“

 

Dietmar Hallwaß, Theologiestudent in Berlin (früher Jerusalem)

Alljährlich ist zu Ostern die Altstadt Jerusalems überfüllt von christlichen Pilgern: Sie wollen an dem Ort sein, an dem Jesus Christus gekreuzigt, gestorben und auferstanden ist.
Der Vortrag stellt diese „Heilige Stadt der Christen“ vor, in der es auch unter Christen mitunter alles andere als „heilig“ zugeht.

 

Samstag, 17. Mai 2008 – 17.00 Uhr
„Bräutigam der Kaaba“
Jerusalem III: Heilige Stadt der Moslems

 

Bernhard Priesmeier, Rinteln

Als der Prophet Mohammad seine legendäre Nachtreise antrat, gab es keine Direktverbindung von Mekka in die himmlischen Gefilde. Erst bei einem „Zwischenstopp“ in Jerusalem konnte der Aufstieg vom Felsen unter der heutigen Domkuppel aus beginnen. Die Kaaba zu Mekka gilt als die Braut dieses Felsen, zu dem sie am jüngsten Tage geführt werden soll. So ist Wesentliches aus Mekka der Stadt Jerusalem zugeordnet und bezieht daraus seinen Stellenwert.
Was bedeutet nun Jerusalem den Moslems in aller Welt? Ist diese Bedeutung mit dem Palästinakonflikt verwoben?

 

Samstag, 21. Juni 2008 – 17.00 Uhr
Bahá’í-Religion
Die heiligen Stätten

 

Alexander Meinhard, Blomberg

Die Bahá’í haben ihre heiligen Stätten in Haifa und Bahjí in Israel. Sie sind nicht nur der geistige Anziehungspunkt für die Anhänger dieser Religion sondern auch für zahllose Besucher, die sie wegen der Schönheit schätzen.

 

Samstag, 28. Juni 2008 – 17.00 Uhr
Klangerlebnis - Entspannt im Leben sein

 

Angelika Zimmermann, Rinteln
Klangschalentherapeutin

Die Verwendung von Klängen zu Heilungszwecken hat eine lange Tradition. Chinesische Gongs und tibetische Klangschalen werden etwa 40 Minuten lang gespielt. Sie dürfen gerne Decke, Kissen und Isomatte o. ä. mitbringen, um den sanften Klang im Liegen zu genießen.

 

Samstag, 26. Juli 2008 – 14.00 bis 18.00 Uhr
Tanz am Brunnen
Sigrid Schrader, Tänzerin,
Susanne Behnke, Pastorin

In unserer biblischen Tradition gilt Gott als Quelle des Lebens. Wasserspendende Brunnen sind Ausdruck seiner Schöpfermacht. Von der "Schwester Wasser" spricht Franz von Assisi, die "nützlich" ist und "kostbar". Im Haus der Weltreligionen bildet ein Brunnen die Mitte, um die wir tanzen dürfen. Mit Tänzen zur Quelle schöpfen wir am Brunnen Lebenskraft.
Bitte „bewegungsfreudige“ Kleidung und eine Kleinigkeit zu essen mitbringen!

Bitte anmelden bis zum 24.07.2008, Telefon: 0 51 52 - 22 73

 

Samstag, 30. August 2008 – 17.00 Uhr
Spuren des Buddha – Pilgerstätten
des Buddhismus

 

Santuttho, Berlin

Für alle Buddhisten sind eigentlich der Geburtsort, der Ort der Erleuchtung, die Stätte der ersten Lehrdarlegung und der Platz an dem der Buddha endgültig erlosch, die vier wichtigsten Pilgerziele. Der Referent hat diese und weitere Stätten von Interesse selber besucht.

 

Samstag, 13. September 2008 – 17.00 Uhr
Die heiligen Stätten der Hindus

 

Dr. Kabita Rump, Hannover

Der Vortrag behandelt die spirituelle Bedeutung der Pilgerfahrt vom hinduistischen Standpunkt aus und stellt in diesem Zusammenhang einige heilige Stätten der Hindus vor.

 

Samstag, 27. September 2008 – 17.00 Uhr
Unbekannte Bahá’í-Religion?
Eine Einführung

 

Alexander Meinhard, Blomberg

Die Bahá’í-Religion ist das jüngste Glied in der Reihe der fortschreitenden Gottesoffenbarungen. Bahá’u’lláh, der Religionsstifter setzt den Bund zwischen Gott und der Menschheit fort, um die Einheit der Menschheit in einem dauerhaften Frieden zu schaffen. Es werden Inhalt, Lehre und Meilensteine der Geschichte dargestellt.

 

 

Rückblick / Veranstaltungen 2007

 

 

Gelebter Glaube - Prägende Persönlichkeiten der Weltreligionen

 

Christentum

Ostern 09. April 2007
Osterprozession 16 Uhr
Ökumen. Gottesdienst 17.30 Uhr

Ev.-ref. Pastor Buitkamp, Rinteln
Ev.-luth. Pastor i.R. Knackstedt, Rodenberg
Röm.-kath. Pfarrer Nettusch, Rinteln
Ev.-luth. Superintendent i.R. Dr. Neumann

Die christlichen Konfessionen (ev.-luth., ev. -ref., kath.) laden zu einem ökumenischen Ostergottesdienst ein. Ihm voraus geht eine Kreuzwegprozession zur Rückerinnerung an die Leidensstationen Jesu. Sie beginnt um 16 Uhr auf dem Parkplatz ‚steinzeichen steinbergen’ und mündet in den Gottesdienst ein. - Für alle, die nur am Gottesdienst teilnehmen möchten, pendelt ab 17 Uhr ein VW-Bus vom Parkplatz zum Haus der Weltreligionen.

 

Judentum

05. Mai 2007 17 Uhr
Leo Baeck und die religions-
philosophischen Aspekte
seines Denkens

Itamar Baum, Freiburg und Hameln

Rabbiner Dr. Leo Baeck war einer der bedeutenden Vertreter des Judentums im 20. Jahrhundert. Einige Aspekte seiner Vision des Judentums sind von großer Wichtigkeit und werden im Vortrag ausführlich behandelt. - Itamar Baum ist Dozent für Judaistik an der Universität Freiburg, hebräischer Dichter und Seminarleiter der Jüdischen Gemeinde Hameln.

 

Gruppe Jabboq

12. Mai 2007 17 Uhr
Le Chajim! Auf das Leben!
Klezmer Geschichten und Lyrik

Tania Alon & Magdalena Koller: Gesang
Wilhelm Grote: Gitarre
Angela Werner: Rezitation

Eine jüdisch-christliche Begegnung. Bei Jabboq treffen Musik, Geschichten und Lyrik verschiedener Kulturen und Zeiten sowie Menschen aus der jüdischen und christlichen Religion zusammen. Jabboq hat sich dem Dialog mit anderen Menschen und ihren Religionen verpflichtet und sucht in der universalen Sprache der Musik und Poesie die gelingende Begegnung.

 

Christentum

02. Juni 2007 14-18 Uhr
Bibliodrama zu Pfingstgeschichten

Pastorin Susanne Behnke, Fuhlen
Pastorin C. Panhorst-Abesser, Hannover

Dem Geist Gottes auf die Spur kommen: Beim Turmbau zu Babel (Genesis 11) verstehen Menschen beim Auftürmen von Steinen nicht mehr die Sprache der anderen. Die Ausgießung des Heiligen Geistes (Apostelgeschichte 2) verheißt das Gegenteil. Wir werden uns in dieser Spannung zwischen den Polen Nicht-verstehen und Verstehen bewegen. Kann sich der menschliche Geist dem Göttlichen öffnen?

 

Klangerlebnis

23. Juni 2007 17 Uhr
Entspannt im Leben sein

Angelika Zimmermann, Rinteln
Klangschalentherapeutin

Die Verwendung von Klängen zu Heilzwecken hat eine lange Tradition. An diesem Abend werden chinesische Gongs und tibetische Klangschalen etwa 40 Minuten lang gespielt. Wenn Sie mögen, dürfen Sie gerne Decke, Kissen und zum Beispiel eine Iso-Matte mitbringen, um den sanften Klang im Liegen noch besser genießen zu können.

 

Islam

30. Juni 2007 17 Uhr
Yasar Nuri Öztürk

Prof. Nevfel Cumart

Prof. Yasar Nuri Öztürk (geb. 1945) ist der bekannteste zeitgenössische Theologe der Türkei mit großem Einfluss auf breite Schichten der Bevölkerung, z. B. mit einer täglichen Fernsehsendung und zahlreichen Büchern, die hohe Auflagen erreichen. 2005 gründete Öztürk in Ankara eine Partei, mit der er bei der Parlamentswahl 2007 die islamistische Regierung stürzen will, die "Partei des Volksaufstandes". Deren Motto: "die Aussöhnung von Ratio und Religion".

Prof. Nevfel Cumart, geboren 1964 in Lingenfeld, studierte Turkologie, Arabistik und Islamwissenschaft und arbeitet als freiberuflicher Schriftsteller und Journalist.

 

Hinduismus

14. Juli 2007 17 Uhr
Sri Ramakrishna und Vivekananda

Dr. Kabita Rump, Universität Hannover

Nach Sri Ramakrishna (1836-1886) und Swami Vivekananda (1863-1902) führen alle Religionen zur Wahrheit, da jede Religion grundsätzlich die Wahrheit sucht. Gleichzeitig sei es notwendig, dass jede Religion sich prüft, ob sie nicht im Laufe der Zeit zu viel Unrat angesammelt hat und reformbedürftig ist. Hochaktuell - in der heutigen Zeit der Selbstkritik und Globalisierung.

 

Christentum

18. August 2007 17 Uhr
Frere Roger, seine Arbeit in Taize

Ev. Theologe Dietmar Hallwaß, Jerusalem

Vor allem junge Menschen aus der ganzen Welt reisen nach Taize. Am 16.8.05 wurde der Gründer der Gemeinschaft, Frere Roger, während des Abendgebetes ermordet. Fast auf den Tag genau - zwei Jahre danach -stellt dieser Vortrag Frere Roger und seine Arbeit in Taize vor.
Herr Hallwaß hat ein Jahr in Taize gearbeitet.

 

Buddhismus

29. September 2007 17 Uhr
Prominente engagierte Buddhisten

Franz-Johannes Litsch, Berlin

Ein Vorurteil im Westen sieht den Buddhismus nur nach innen und auf die eigene endgültige Erlösung gerichtet. Er kenne kein gesellschaftlich-soziales oder humani-tär-caritatives Engagement. Herr Litsch möchte dies korrigieren und beispielhaft einige der heute lebenden und prominenten „engagierten Buddhisten“ Asiens mit ihrem Denken und Handeln vorstellen. – Franz-Johannes Litsch, Jahrgang 1945, von Beruf Architekt, beschäftigt sich seit über 40 Jahren mit der Lehre und Praxis des Buddha und ist u. a. Vorstandsmitglied der Buddhistischen Akademie Berlin.

 

 

Rückblick / Veranstaltungen 2006

 

 

Kunst und Kultur in den Weltreligionen

 

Ostermontag, 17. April 2006
16.00 Uhr
Kreuzwegstation

17.30 Uhr
Ökumenischer Gottesdienst

Pastor i.R. Knackstedt, Rodenberg Pfarrer Nettusch, Rinteln
Superintendent Dr. Neumann, Rinteln

Die christlichen Konfessionen (ev.-luth./ev.-ref./kath.) laden zu einem ökumenischen Ostergottesdienst ein. Ihm voraus geht eine Kreuzwegsprozession. Sie beginnt um 16.00 Uhr auf dem Parkplatz „steinzeichen steinbergen“ und mündet in den Gottesdienst ein.

 

Samstag, 29. April 2006
14.00 Uhr bis 18.00 Uhr
... "Tanze, o Mensch! Auf deinen Tanz wartet der Schöpfer“ …
Martin Gutl (der tanzende Hiob S.123)

Sigrid Schrader, Tänzerin
Susanne Behnke, Pastorin
Einladung zum Tanzen der Misa Latino Americana

Olivia Molina hat diese Messe komponiert und arrangiert. Sie lobt Gott mit ihrer Stimme. Wir wollen mit Leib und Seele in dieses Lob einstimmen. Lassen wir uns von der Musik und den Tänzen bewegen. Die Tänze sind von Friedel Kloke-Eibl choreographiert, einige sind dem Raum im Haus der Weltreligionen angepasst. Ausgewählte Bilder und Texte ergänzen die einzelnen Messeteile. Bitte bequeme Kleidung und Schuhe und etwas zu essen und zu trinken für die Pause mitbringen!

 

Samstag, 20. Mai 2006
17.00 Uhr
Tempel, Götter und Rituale im Hinduismus

Frau Dr. Kabita Rump, Indologin, Universität Hannover

Warum sehen die Götter verschieden aus? Welche Richtlinien gibt es für den Tempelbau? Welche Zeremonien finden im Tempel und vor dem Hausaltar statt? All diese Fragen beantwortet der Vortrag.

 

Samstag, 10. Juni 2006
17.00 Uhr
Der Shabbat-Gottesdienst

Rachel und Rebekka Dohme

Was für Christen der Sonntag ist für Juden der Sabbat (Shabbat). Mit ihm beginnt die jüdische Woche. Dazu gehört auch ein Gottesdienst, mit dem der Shabbat begrüßt wird. Frau Rachel Dohme referiert Entstehung und Bedeutung der wichtigsten gottesdienstlichen Teile. Jungkantorin Rebekka Dohme singt Teile der Liturgie. Außerdem werden Sitten und Gebräuche wie zum Beispiel das sehr ausgeprägte Einhalten der Shabbat-Ruhe erklärt.

 

Freitag, 14. Juli 2006
18.00 Uhr
Liturgie und Kunst im japanischen Buddhismus

Prof. Takao Aoyama, Düsseldorf, Direktor des im Jahre 1990 eingeweihten japanischen Tempels in Düsseldorf.

Die Priester des buddhistischen Ekoji-Tempels in Düsseldorf, der der japanischen „Reinen-Land“-Tradition angehört, werden in einer kurzen Andacht ihren traditionellen Rezitationsgesang vorführen. Anschließend wird anhand eines Amida-Mandalas (einer künstlerischen Darstellung des Reinen Landes) der Inhalt der Rezitation erklärt. Für die Anwesenden besteht im Anschluss die Möglichkeit allgemeine Fragen zur Kunst, der Kultur in Zusammenhang mit dem Buddhismus in Japan Fragen zu stellen.

 

Samstag, 22. Juli 2006
17.00 Uhr
Jauchzet, frohlocket! Zum kulturellen Stellenwert der Kirchenmusik

Wolfgang Westphal, Kreiskantor des Kirchenkreises Grafschaft Schaumburg

In keiner Religion der Welt hat die Musik eine so herausragende Bedeutung wie im Christentum. Besonders im europäischen Raum sind einzigartige Werke entstanden, wie man sie sonst auf dem Globus nicht findet.

Wolfgang Westphal wird mit Musikbeispielen auf einige typische Merkmale der sakralen Musik hinweisen.

 

Samstag, 16. September 2006
17.00 Uhr
Die Bedeutung der islamischen Kultur für die Geschichte Europas

Bernhard Priesmeier, Rinteln

„Europa = christliches Abendland“ oder „Europa = christlich-islamische Koexistenz und Befruchtung“?

Diese Fragen werden mit zunehmender Intensität diskutiert. Es gab einmal ein rein europäisches Kalifat in Cordoba, der osmanische Sultan führte den Titel eines "Kaisers von Rom". Wie wirkte sich die Präsenz des Islam auf die Geschichte Europas aus? Welche Rolle spielt die multikulturelle Gesellschaft von heute für das künftige Europa?

 

 

Rückblick / Veranstaltungen 2005

 

 

Mit anderen feiern - Religionen erleben.

 

Ostermontag, 28. März 2005
16.00 Uhr
Kreuzwegstation

17.30 Uhr
Ökumenischer Gottesdienst

Pastor Buitkamp, Rinteln
Pastor i.R. Knackstedt, Rodenberg Pfarrer Nettusch, Rinteln
Superintendent Dr. Neumann, Rinteln

Die christlichen Konfessionen (ev.-luth./ev.-ref./kath.) laden zu einem ökumenischen Ostergottesdienst ein. Ihm voraus geht eine Kreuzwegsprozession. Sie beginnt um 16.00 Uhr auf dem Parkplatz "steinzeichen steinbergen" und mündet in den Gottesdienst ein.

 

Samstag, 09. April 2005
15.00 Uhr bis 17.00 Uhr
und
Sonntag, 10. April 2005
10.00 Uhr bis 12.00 Uhr
Yoga und Meditation

Frau Dr. Kabita Rump, Hannover

Der Yoga und die Meditation erhellen den Geist und disziplinieren den Körper. Die regelmäßige Übung befähigt den Menschen, Unruhe, Trägheit und Unbeherrschtheit zu überwinden. Der klare Geist und der fügsame Körper erzeugen innere Harmonie und lassen eigene Fähigkeiten entdecken. Man ist in der Lage, Stress und Probleme zu meistern.

 

Samstag, 14. Mai 2005
17.00 Uhr
Alivitischer Cem-Gottesdienst

Bernhard Priesmeier, Rinteln

Die Aleviten sind die zweite große islamische Konfession in Deutschland. Ihre Eigenständigkeit drückt sich auch in ihren Gottesdiensten aus: Männer und Frauen feiern und beten grundsätzlich gemeinsam; zum Gottesdienst gehören Saz-Musik und Semah (ritueller Tanz, auch in Paaren). Der Gottesdienst des Alevitischen Kulturzentrums Schaumburg im Haus der Weltreligionen ist offen für Gäste und wird in deutscher Sprache gehalten.

 

Samstag, 18. Juni 2005
14.00 Uhr - 18.00 Uhr
Du stellst meine Füße auf weiten Raum. Psalm 31,9

Sigrid Schrader, Tänzerin
Susanne Behnke, Pastorin

Einladung zum Tanzen der Misa Latino Americana
Diese lateinamerikanische Messe ist komponiert und arrangiert von Olivia Molina. Wir tanzen diese Messe, wobei einige Tänze dem Raum im Haus der Religionen angepasst werden. Eine Messe zu tanzen ist etwas Außergewöhnliches. Es ist eine andere Form christliche Spiritualität wahrzunehmen. Wir laden dazu ein, sich von der Musik und den Tänzen bewegen zu lassen. Bitte bequeme Kleidung und Schuhe und etwas zu essen und zu trinken für die Pause mitbringen!

 

Sonntag, 26. Juni 2005
17.00 Uhr
Poetic Klezmer - ein "Rendezvous" mit dem Trio Oyftref

Klanggeschichten aus der jüdischen Welt, mit ihren Wurzeln aus Freude und Tanz, Trauer und Sehnsucht entführen die Zuhörer auf eine musikalische Reise "zwischen Alter und Neuer Welt, Orient und Okzident, zwischen Spirituellem und Alltäglichem, zwischen Eigenem und Fremdem ".
Das Trio Oyftref, das sind Annette und Thomas Siebert aus Hannover und Stefan Goreiski aus Hamburg. Mit Geige, Akkordeon, Oboe, Klarinette, Basetthorn, Darabuka, Gesang und Gitarre sorgen sie für eine vielfarbige Klangwelt. Lassen Sie sich von ihrer Begeisterung anstecken!

 

Samstag, 03. September 2005
16.00 Uhr
Bhavana - Klang-Meditation

Martin Platz - Shakuhatchi, Querflöte, Kontrabass, Gitarre
Marie Michel van Gent - Perkussion, Klänge, Leier
Ulrike Zech - Perkussion, Klänge, Gitarre
Uwe Kickstein - Gitarre, Perkussion, Klänge
Michael Schmidt - Keyboard, Blockflöten, Perkussion, Klänge

Die Gruppe Bhavana (Pali/Sanskrit: Entfalten, ins Dasein kommen, Erzeugen), ist im Buddhistischen Zentrum in Hannover entstanden. Sie setzt sich seit einiger Zeit praktisch mit der Wirkung von meditativer Musik auseinander. Es geht ihr auch darum, Klänge aus einer meditativen Ruhe entstehen und auch wieder vergehen zu lassen. Dabei ist auch das Einfühlen, aufeinander Hören und Reagieren während der Entwicklung der Musik unverzichtbar.

Mögen Sie die "Stille im Klang" und vielleicht auch in sich entdecken können.

 

Samstag, 24. September 2005
19.00 Uhr
Konzert der Gruppe "Shalom",
19.45 Uhr - Hawdala-Feier

Die Jüdische Gemeinde Hameln e.V. lädt Sie zu einem Konzert mit jüdischer Musik ein, es singt die Musikgruppe "Shalom".
Mit einem neuen Programm möchte Sie die Gruppe "Shalom" an diesem Nachmittag in die Welt der jüdischen Musik einführen. Sie hören hebräische Lieder aus der Liturgie, sowie Lieder aus dem Osteuropäischen Raum in Jiddisch, Deutsch und Russisch. Lassen Sie sich dieses musikalische Erlebnis nicht entgehen.
Im Anschluss an das Konzert feiern wir einen Hawdala-Gottesdienst. Mit Kerze, Wein und Wohlgerüchen von Gewürzen und Kräutern verabschieden wir mit diesem kurzen Gottesdienst den Schabbat.

 

 

Rückblick / Veranstaltungen 2004

 

Ostersonntag, 11. April 2004
16.00 Uhr
Ökumenischer Ostergottesdienst

Superintendent Dr. Peter Neumann (ev-luth) / Rinteln und Pfarrer Michael Nettusch (kath)

 


 

.......zweite Wahl?

Die Frau aus der Sicht der Religionen

Eine Vortragsreihe auch und besonders für Männer

Ist heute alles anders als in früheren Zeiten? In allen Kulturen und Religionen spielt die Frau als Partnerin des Mannes und als Mutter der Kinder eine wichtige Rolle. Frauen und Männer sind trotz ihrer unterschiedlichen Rollen zwingend aufeinander angewiesen. Dennoch haben Frauen gegenüber den Männern vielfach ein geringeres Ansehen. Im Laufe der Kultur- und Religionsgeschichte hat sich das Bild der Frau mannigfach verändert. Welche Auswirkungen hat dieser Wandel auf das Bild der Frau heute? Ist heute wirklich alles anders als in früheren Zeiten? Diese und andere Fragen warf die letztjährige Vortragsreihe auf. Wir - auch wir Männer - suchten zusammen mit den Referentinnen nach Antworten!

 

Samstag, 24. April 2004
17.00 Uhr
Ausländische Frauen in Deutschland

Heidemarie Hanauske, Geschäftsführerin der AWO Kreisverband Schaumburg e.V.

 

Samstag, 08. Mai 2004
17.00 Uhr
Shakti, die Schöpferin, Erhalterin und Zerstörerin

Frau Dr. Kabita Rump, Hannover

Der Hinduismus, der die Frau auf der gesellschaftlichen Ebene eindeutig dem Manne unterordnet, stellt sie auf der religiösen und philosophischen Ebene ihm gleich. So muss sich ein Hindu Gott nicht unbedingt als den Vater vorstellen, er darf sich Gott ebenfalls, wenn es ihm beliebt, als die Mutter vorstellen. Ein Hindu hat die Wahl zwischen dem Gott-Vater und der Gott-Mutter. Shakti ist die Gott-Mutter, die Allmächtige, Allgegenwärtige und Allwissende. Sie erschafft uns, erhält uns am Leben und holt uns zu sich am Ende unseres Daseins. Der Vortrag nennt den Grund, der zur Gleichstellung der Frau geführt hat, und erwähnt die Theorie der Shakti.

 

Samstag, 15. Mai 2004
17.00 Uhr
Von Eva bis Heute: Frauen im Judentum

Rabbinerin Irit Shillor, Hameln

 

Samstag, 05. Juni 2004
17.00 Uhr
Frauen auf dem Erleuchtungsweg - Die Frau im Buddhismus

Zen-Meisterin Dagmar Doko Waskönig, Hannover

Der Buddha bestätigte ausdrücklich, dass auch Frauen das höchste Ziel der vollkommenen Befreiung von allem Leiden erlangen können. Gerade hier im Westen spricht die Lehre des Erwachens, der Übungsweg zur Überwindung der störenden Gedanken und Gefühle, zu Friedfertigkeit, Güte und Klarsicht viele Frauen an. Etliche von ihnen nehmen bereits die Lehraufgabe wahr - der maßgelbliche Faktor für die Gleichberechtigung.

 

Samstag, 12. Juni 2004
17.00 Uhr
(Veranstaltung des Hospizvereins)

Hospizbewegung in der fernöstlichen Kultur

Pater Prof. Dr. Alfons Deeken, Göttingen

Im Jahre 1959 ging Alfons Deeken als Missionar nach Japan. 1965 wurde er in Tokio zum Priester geweiht. Der Jesuit lehrte an der dortigen Sophia - Universität als Professor Philosophie. Er spezialisierte sich auf die Philosophie des Todes und gründete 1982 die "Japanische Gesellschaft für Sterbeerziehung und Trauerarbeit".
Als er mit Vorträgen über die Hospizidee begann, gab es noch kein Hospiz in Japan.
Inzwischen hat die Gesellschaft Filialen in 47 Städten Japans und 6000 Mitglieder.
Prof. Dr. Deeken erhielt 1989 den "Globalpreis für soziale Wohlfahrt und Sozialmedizin" der "Internationalen Globalstiftung" in Tokio.
In Japan wurden 27 Bücher von ihm veröffentlicht. Ein Buch mit dem Titel "Alt sein ist lernbar" erschien in Deutschland.
Für einen einjährigen Forschungsaufenthalt ist er nach Göttingen gekommen und lebt dort bei den Jesuiten in der Gemeinde St. Michael. Für sein 28. Buch beschäftigt er sich hier mit dem Thema: Spiritualität für Sterbende und Trauernde, sowie für Ärzte und Krankenschwestern.

 

Samstag, 19. Juni 2004
17.00 Uhr
Konzert der Gruppe "Shalom"

Die Gruppe Shalom aus Hameln erfreut uns mit religiösen und weltlichen jüdischen Liedern aus aller Welt.

 

Samstag, 03. Juli 2004
14.00 bis 18.00 Uhr
Tänze zum Sonnengesang des Franz von Assisi

Mit dem Sonnengesang bringt uns Franziskus die Schöpfung näher und lässt uns spüren, dass wir ein Teil von ihr sind.
Wir werden den Sonnengesang nach einem Zyklus von Maria Gabriele Wosien einüben und tanzen.
Mit südamerikanischer Musik und unserem Tanz wird der Sonnengesang lebendig.
Im Tanz verbinden wir uns mit den Elementen als unseren Lebensspenderinnen.
Unser Tanz wird zum Lobpreis der Schöpfung.

 

Samstag, 18. September 2004
17.00 Uhr
"Die Frau folgt dem Manne, wie das B dem A" - Perspektiven christlicher Frauenwahrnehmung

Pastorin Dr. Heike Köhler, Auetal

 

Samstag, 02. Oktober 2004
17.00 Uhr
Podium aller Referentinnen

Heidemarie Hanauske, Dr. Kabita Rump, Rahel Dohme, Dagmar Doko Waskönig, Dr. Heike Köhler

 

27. Oktober bis
20. November 2004 *
Gesichter des Islam - Begegnung mit muslimischen Frauen *

Diese Ausstellung unter der Schirmherrschaft von Frau Bundestagspräsidentin a. D. Prof. Dr. Rita Süssmuth ist ein
interreligiöses Projekt: Es geht um die wechselseitige Wahrnehmung von Christen und Muslimen.
Im Zentrum der - von Christinnen und Christen erstellten - Ausstellung
stehen Aussagen aus Interviews, in denen sechs muslimische Frauen ihr Selbstverständnis beschreiben: als Muslima und als Frau. Die Ausstellung will zum einen die Vielfalt weiblicher muslimischer Lebensentwürfe in ihrem hiesigen gesellschaftlichen Kontext darstellen und somit Bilder eines vermeintlich monolithischen Islam aufbrechen. Zum anderen will die Ausstellung einen Blickwechsel zwischen Christen und Muslimen anstoßen: das Gegenüber auf Augenhöhe wahrnehmen und die jeweiligen Bilder vom Anderen befragen und den Blick von christlichen Vorstellungen über Muslime auf muslimische Selbstbilder lenken.

* Gymnasium Ernestinum, Paul-Erdniß-Str. 1, Rinteln

 

Mittwoch, 27. Oktober 2004
20.00 Uhr *
Muslimische Frau - unterdrückt und rechtlos?!

Frau Hamideh Mohagheghi, Hannover

* Gymnasium Ernestinum, Paul-Erdniß-Str. 1, Rinteln